Lichttherapie Linktipp

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Lichttherapie Linktipp

Der Sommer ist vorbei, die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Die dunkle Jahreszeit ist wieder im Kommen. Und mit ihr bei einigen Menschen auch das, was man “Winterdepression” nennt. Trübe Gedanken, gedrückte Stimmung, schlechte Laune, keine richtige Lust zu etwas, Antriebslosigkeit. Diese Symptome müssen nicht unbedingt Hinweise für eine richtige Depression sein, sondern können Reaktion unseres Körpers auf das fehlende Sonnenlicht sein.

Hier bietet die Lichttherapie eine sehr gute und nebenwirkungsarme Möglichkeit, wieder bessere Laune und mehr Schwung zu bekommen. 

Im Grunde genommen kann man einfach das Licht des Himmels nutzen, indem man ganz gezielt für einige Minuten zur Mittagszeit in den Himmel schaut, auch wenn er wolkenverhangen ist und scheinbar nicht viel Licht vorhanden ist.

Ideal ist es, wenn man direkt nach dem Aufstehen für ca. 20-30 min in eine Lichttherapie-Lampe schaut, weil dann der Hormonstoffwechsel nach dem Schlafen günstig beeinflusst wird.

Im Jahr 2003 gab es bei Stiftung Warentest einen ausführlichen Testbericht mit Hintergrundinformationen zu dem Thema. Der Test ist zwar schon 10 Jahre alt, aber die entscheidenden Kriterien haben sich nicht verändert.

Der Link zu dem Artikel bei Stiftung Warentest:
http://www.test.de/Lichttherapiegeraete-Sehnsucht-nach-Licht-1133551-2133551/

hier der link zu dem kompletten Artikel im pdf-Format:
Artikel als PDF (6 Seiten)

Anmerkung zum Schluss:
Lichttherapie und Vitamin D Therapie sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Sie haben aber beide etwas mit Licht zu tun und sie behandeln zum Teil auch ähnliche Symptome. Bei der Lichttherapie kommt es auf das Lichtspektrum im Tageslicht an und das Zielorgan sind die Augen. Bei der Vitamin-D-Therapie wird UVB-Strahlung benötigt und das Zielorgan ist die Haut (oder aber Vitamin D wird in Tablettenform dem Körper zugeführt). Bei der Lichttherapie wird die Rückbildung des Hormons Melatonin angestrebt, während bei der Vitamin D Therapie die Vorstufe des aktiven Hormons Vitamin D dem Körper zugeführt wird.

Überschuss an Melatonin und Mangel an Vitamin D haben, was depressive Symptomatik betrifft, ähnliche Auswirkungen, während Vitamin D allerdings noch eine Vielzahl anderer Vorgänge im Körper mitbeeinflusst. (vgl. hierzu: VitaminD)

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